Wer sich schon immer gefragt hat, warum die spanischen Tennisspieler auf Asche so unglaublich stark sind: diese Übung macht''s deutlich....

a) Zwei Spieler spielen gegeneinander (bei vier Spielern wird nach dem Ballwechsel rotiert)
b) Der Ball wird entweder durch anspielen aus der Hand oder einen Aufschlag ins Spiel gebracht
c) Der Punkt wird ausgespielt und es wird dabei gezählt, wie oft der Ball über''s Netz fliegt (am besten zählen die Spieler nicht selbst, sondern der Trainer oder ein dritter Spieler)
d) Der Gewinner des Ballwechsels bekommt soviele Punkte, wie der Ball hin- und hergeflogen ist.

Beispiel:
Spieler A gewinnt den ersten Ballwechsel, der Ball ist dabei 8x über''s Netz geflogen - Spieler A führt 8:0.
Spieler B gewinnt den zweiten Ballwechsel, der Ball ging 27x über''s Netz - Spielstand 27:8 für Spieler B.
Gespielt wird bis 100 oder mehr, je nach Können der Spieler.

Nutzen:
Der Spieler kämpft mehr und mehr weil er weiß, dass der Punktgewinn umso wertvoller wird, je länger der Ball im Spiel ist. Das ist ungefähr vergleichbar mit dem emotionalen Wert, den Tennisspieler dem Gewinn langer Ballwechsel beimessen. Wenn der Spieler lernt zu kämpfen und in langen Ballwechseln zu bestehen, wächst der psychologische Druck auf den Gegner...

Quelle: tennismindgame.com