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Ziemlich durchwachsenes Wetter machte die diesjährigen Einzel-Vereinsmeisterschaften zu einem Geduldsspiel. Doch trotz der zahlreichen Regenunterbrechungen konnten die Finalspiele am Pfingstwochenende durchgeführt werden. Die beiden Organisatoren - Christof Drögemöller und Jens Küppers - konnten jedenfalls zufrieden sein, auch wenn sie sich ein etwas größeres Teilnehmerfeld gewünscht hätten.

Bei den jüngsten Teilnehmern der diesjährigen Vereinsmeisterschaften - Männl. Jugend AK III - standen sich Vorjahresfinalist Daniel Kerkmann und Matthias Rabe gegenüber. Daniel Kerkmann, der schon einige Endspielerfahrung in den vergangenen Jahren sammeln konnte, setzt sich hier klar in zwei Sätzen durch und durfte somit den Pokal mit nach Hause nehmen. In der Altersklasse der männl. Jugend AK II gab es leider nur zwei Meldungen, so dass Nils-Holger Glomme und Anand Kordt den Vereinsmeistertitel direkt unter sich ausmachen konnten. Da aber beide Spieler über das Pfingstwochenende anscheinend verhindert waren, muss das Endspiel nachgeholt werden. Das Ergebnis wird nachgereicht.

Das Teilnehmerfeld in der offenen Damenklasse setzte sich wie im Vorjahr aus Spielerinnen aller Altersklassen zusammen. Im Endspiel standen sich dann auch die amtierende Vereinsmeisterin Barbara Althaus und Ulrike Griese gegenüber. Barbara Althaus hatte sich noch bei den letztjährigen Meisterschaften im Halbfinale in einem spannenden und hochklassigen Match gegen Ulrike Griese durchgesetzt. Diesmal hatte die "Seniorin" jedoch den längeren Atem: mit 4:6, 6:3 und 6:3 holte sie sich den Vereinsmeistertitel.

Ein ganz und gar ungewohntes Bild gab es in der offenen Herren-Klasse: hier standen sich diesmal Jens Küppers und Jörn Scheffer gegenüber. Beide hatten ihre jeweiligen Halbfinalspiele in zwei Sätzen gewonnen und auch das Finale ging nicht über die volle Distanz. Mit 6:3 und 6:3 setzte sich Jens Küppers durch, der den Titel des Vereinsmeisters nun zum insgesamt fünften mal in Folge für sich beanspruchen kann. Den dritten Platz belegte Vorjahresfinalist Christof Drögemöller, der sich klar in zwei Sätzen gegen Nachwuchsspieler Sebastian Meyer durchsetzte.

Und wieder hat''s nicht geklappt: für Detlef Willer werden Finalteilnahmen bei Vereinsmeisterschaften langsam zu einem Trauma - schon wieder konnte er sich bis ins Finale durchspielen und das letzte Spiel nicht gewinnen. Sein diesjähriger Endspielgegner bei den Herren 30/40 - Werner Griese - war mit seiner Leistung alles andere als zufrieden, machte insgesamt jedoch weniger Fehler als sein Gegner und gewann letztendlich verdient mit 7:6 und 6:3. Obschon Detlef Willer in der aufgrund der geringen Anzahl an Meldungen zusammengelegten Altersklassen der Herren30 und Herren40 als leichter Favorit galt, blieb ihm wieder nur der zweite Platz.

Die Herren50er-Klasse kämpfte wie gewohnt im Modus "Jeder-gegen-Jeden" um den Vereinsmeistertitel. Hans Drögemöller blieb in diesem Teilnehmerfeld ungeschlagen und löste in dieser Altersklasse Friedrich Kolekta als Titelträger ab. Den zweiten Platz belegte Josef Kerkmann vor Theo Kerkmann und Friedrich Kolekta.